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Weihnachtsbaum verkauf für den guten Zweck

Zum 20 Mal verkaufte Thomas Otterbach und seine Helfer, Weihnachtsbäume für
einen guten Zweck. Der Erlös von 10.500 Euro kommt zahlreichen regionalen
Organisationen zugute. Die symbolischen Scheck Übergabe an die Aktion “Lichtblicke”, Jugendfeuerwehr Löschzug Weidenau, Ms-Kreis Siegen- Wittgenstein
sowie die Einrichtung “Nebenan” des ambulanten Zentrums der reselve gGmbH

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Weihnachtsfeier in Eisern am 06.012.14

Schöne und besinnliche Stunden hatten die Mitglieder des MS-Kreises
Siegen-Wittgenstein bei ihrer Weihnachtsfeier im Eiserner Bürgerhaus. Wie
bereits seit vielen Jahren hatten die Frauen des DRK-Frauenvereins Eisern
das Bürgerhaus weihnachtlich geschmückt und eine wunderschöne Kaffeetafel
hergerichtet. Grußworte an die Teilnehmer richteten der Vorsitzende des
MS-Kreises Ottmar Haardt, Siegens stv. Bürgermeister Jens Kamieth und der
Schirmherr Paul Breuer und das Mitglied des Deutschen Bundestages Willi Brase.    Mit einem gemeinsamen Weihnachtslied klang die harmonische Feier schließlich aus.

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Krombacher Brauerei spendet 2.500 Euro an MS-Kreis Siegen-
Wittgenstein e.V.


Der Besuch von Ulrich Stupperich, Repräsentant der Krombacher Brauerei, bei
dem MS-Kreis Siegen-Wittgenstein e.V. war sehr erfreulich. Im Rahmen der
jährlich stattfindenden Spendenaktion der Krombacher Brauerei übergab er der
Institution einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro.

Der MS-Kreis Siegen-Wittgenstein e.V. wurde 1980 gegründet. Seit dem organisiert
er regelmäßig Treffen für Menschen, die an Multipler Sklerose leiden und für deren
Angehörigen. Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, das Leben der erkrankten Menschen mit diversen Aktivitäten lebenswerter und aktiver zu gestalten. Durch die Institution werden
die Betroffenen wieder in das gesellschaftliche Leben integriert, es werden soziale Kontakte
geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht. Neben den gemeinsamen Treffen finden
regelmäßig weitere Aktivitäten und Ausflüge für die Mitglieder statt.

Die Krombacher Brauerei begrüßt das Engagement der Institution und hat sich
entschlossen, im Ramen der Krombacher Spendenaktion die Arbeit des MS-Kreises Siegen-
Wittgenstein e.V. zu unterstützen. Bis 2003 war es in Krombach Brauch, den Kunden zu
Weihnachten, respektive zum Jahreswechsel, einen sogenannten Jahreskrug zu schenken.
Diese nicht mehr zeitgemäßen Glückwünsche wurden zugunsten der sogenannten
Krombacher Spendenaktion aufgegeben, Seitdem ist die Spendenaktion fester Bestandteil
des Krombacher Engagements im sozial-karitativen Bereich. Unter dem Motto “Spenden
statt Geschenke” steht Jahr für Jahr eine Gesamtspende zwischen 180.000 und 250.000
Euro zur Verfügung. Dieser Betrag wird in Spenden a 2.500€ für den Gastronomie und
Handels-Außendienst aufgeteilt.

Seit 2003 konnten so durch das Krombacher Engagement 949 Institutionen und
Organisationen unterstützt werden, die sich in besonderer Form um Kinder, Menschen mit
Behinderungen, Notleidende oder andere wichtige soziale Anliegen kümmern. Insgesamt
wurden bisher insgesamt 2,395 Mio. Euro durch die Krombacher Mitarbeiter im Außendienst
überreicht.

Pressebericht Krombacher Brauerei

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G.W.f.K 2014

1000 Menschen Wandern für MS-Kranke


„Benefiz-Wandern verbindet das Angenehme mit einem guten Zweck“ sagte Siegens Bürgermeister Steffen Mues. Er hatte zur 31 IVV-Wanderung zugunsten  MS-Erkrankten die Schirmherrschaft übernommen. Unter dem Motto: „Gesunde Wandern für Kranke“ waren rund 1000 Wanderer aus dem Gesamten Bundesgebiet gekommen, um in der Trupbacher Landschaft verschieden lange Strecken zu wandern. Der Erlös der Benefiz-Veranstaltung soll den MS-Gruppen Kreis Siegen-Wittgenstein, der MS-Selbsthilfegruppe, der MS-Gruppe Hilchenbach und Freunde, der MS-Gruppe Betzdorf-Hachenburg und der MS-Gruppe Haiger- Burbach
zugute kommen.

Bild und Text WR.

Der MS-Kreis Siegen-Wittgenstein wurde bei der Wanderung durch Petra, Gerhard und Rainer vertreten. Sie nahmen an der 5 Km Wanderstrecke bei “Gesunde Wandern für Kranke” mit ihren E-Rollstühlen teil.
 (Siehe ein paar Bilder)

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Luis Gomez

Luis Gomez

Mein Name ist Luis Gomez. Ich leide seit 20 Jahren an MS. Seit ca 10 Jahren betreibe ich  das Rennradfahren als Leistungssport und seitdem war es mein Traum, einen der legendären Pässe hoch zu fahren. Als ich mich dann zu Beginn des Jahres dazu entschied ,das Stilfser Joch hinauf zu fahren, kam mir auch die Idee, dies im Rahnen einer Spendenaktion durchzuführen.
Ich fing an, mir Konzepte zu erarbeiten. Mir kam in den Sinn, bei Siegtal Pur und anderen Radveranstaltungen einen Infostand aufzustellen, um Spenden zu sammeln. Nebenher hatte ich einige Unternehmen im Siegerland aufgetrieben, die gespendet haben.
Leider sind einige Veranstaltungen nicht erfolgreich verlaufen.
Mit meiner Aktion möchte ich Mitbetroffenen mitteilen, was trotz der Erkrankung noch möglich ist. Natürlich wollte ich auch mir selbst etwas beweisen.
 
Als es dann am 30.8 Richtung Südtirol ging, war ich schon etwas nervös, denn ich hatte mir ein hohes Ziel gesetzt.
Hier einige Fakten:     -2760 m hoch
                                                              -30 Km lang
                                                              -1860 Hm
                                                              -48 Kehren
 
Am 31.8 um 10.45 Uhr ging es dann los. Ein atemberaubender Ausblick erwartete mich auf meiner Fahrt in 2760 m Höhe. Meine Fahrt dauerte 2 Stunden 40 Minuten.  Als ich oben angekommen war, überkam mich ein Glücksgefühl.
Nach der 45 -minütigen Abfahrt, erwartete mich meine Freundin im Tal und ich fiel Ihr vor Glück in die Arme und vergoss einige Tränen.
Ein Traum war in Erfüllung gegangen.
Und dabei habe ich auch noch etwas Gutes getan.
Ich freue mich, Spenden für den MS Kreis Siegen-Wittgenstein gesammelt zu haben und freue mich über eine Fortsetzung im nächsten Jahr. Mein besonderer Dank gilt den Sponsoren für diese Veranstaltung, der Fa. Reichwaldz in Siegen und der Fa. Autohaus Honig in Hilchenbach.
 
Luis Gomez
 

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Unsere Me(e)hr-Generationen-Freizeit auf Borkum
 „Wind von allen Seiten“

Für diesen Sommer hatte der MS-Kreis wieder eine große „Fahrt nach Borkum“ in der Zeit vom 7. bis 14. August geplant. Die Insel, die wir schon öfter besucht haben, ist laut Prospekt die einzige ostfriesische Insel mit Hochseeklima, pollenfrei und reich an Jod. Es gibt endlose Sandstrände, Leuchttürme, Zäune aus Walfischknochen, einen Musikpavillon und vieles Interessantes mehr.

Bei strahlendem Wetter ging die Reise mit insgesamt 92 Personen morgens pünktlich ab Eisern los. Das sieht alles so einfach aus, wenn man in den Bus oder in das Behindertenfahrzeug einsteigen kann, aber unsere Verantwortlichen mussten schon monatelang vorher organisieren, damit alles so reibungslos von statten geht. Die Einsatzfahrzeuge brachten uns zügig bis zur Fähre nach Eemshaven. Kurz bevor wir dort ankamen, öffnete der Himmel alle Schleusen, doch schon bald schien wieder die Sonne und wir kamen ohne Zwischenfälle mit der Fähre auf Borkum an. Die nostalgische Inselbahn brachte uns vom Fährhafen ins Stadtzentrum, wo schon das Behindertenfahrzeug bereitstand  um auch alle, die nicht zu Fuß gehen konnten, an unser Ziel, dem Gästehaus Viktoria, brachte. Hier konnten wir uns sofort an den gedeckten Tisch setzen. Die fleißige Vorhut hatte schon dafür gesorgt, dass bei unserer Ankunft bereits das gesamte Gepäck und alle Hilfsmittel auf den Zimmern waren. Zum Abschluss des langen Tages war dann noch ein wunderschöner Sonnenuntergang zu sehen.

Der Freitagmorgen begrüßte uns wieder mit wunderschönem Sommerwetter und alle waren gespannt, was die gemeinsame Woche Schönes bringen würde. Nachmittags fanden sich alle zusammen zum ersten großen Spaziergang auf der Promenade. Zurück ging es durch den Ort und es wurden die ersten Eisportionen und Fischbrötchen vertilgt. Abends gab es dann noch ein Highlight: Hildegard feierte mit uns allen ihren 70. Geburtstag.

Der Blick am Samstagmorgen aus dem Fenster zeigte uns richtiges Borkum-Inselwetter, der Regen peitschte und es stürmte heftig, aber schon im Laufe des Vormittags klärte es sich auf und die Sonne kam wieder zum Vorschein, so dass noch einiges unternehmen werden konnte.

Der Sonntag begann mit stürmischem, aber trockenem Wetter und so machten wir uns auf zum Upholm-Hof, um uns bei Kaffee und Kuchen zu stärken. Aber kaum saßen wir gemütlich draußen an den Tischen, ging es los mit heftigem Regen und Sturm. Aber dank unserer geschickten Organisatoren waren bald alle wieder im Viktoria. Einige Mutige waren zu Fuß losgezogen und kamen klatschnass, aber wohlbehalten auch ans Ziel.

Entgegen dem Wetterbericht, der uns einige regnerische Tage vorausgesagt hatte, schien auch ab Montagmittag die Sonne und wieder war uns ein herrlicher Tag am Meer vergönnt.

Für Dienstagmorgen hatte Heinz-Wilhelm eine Kutschfahrt organisiert. 4 Kutschen standen bereit und los ging die Fahrt durch den Ort und dann mitten hinein in ein wunderschönes Naturschutzgebiet. Der Kutscher erklärte uns vieles von Borkums bewegenden Inselgeschichte. Wir haben manches Interessante über Land und Leute erfahren. Rast machten wir im Cafe Ostland, wo wir uns mit Kaffee und diversen  Getränken und Erfrischungen stärken konnten. Olga hatte Mut und fuhr mit ihrem E-Stuhl die ganze Fahrt zwischen den Kutschen hindurch, begleitet von Jens, der seine Späßchen vom Rollstuhl aus zum Besten gab. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Abends war „Bunter Abend“ angesagt. Das junge Organisationsteam hatte sich ein buntes Unterhaltungsprogramm einfallen lassen und weder Kosten noch Mühen gescheut, einige prominente Künstler zu engagieren, die alle tosenden Beifall erhielten. Egal ob die Wildecker Herzbuben auftraten, eine Hitparade mit überzeugenden Auftritten bekannter Künstler die Bühne unsicher machte, ein Sketch zwischen Lehrer und Schüler oder einer großartige Muppedsshow, von gelenkigen Akteuren dargestellt wurde. Es war eine rundum gelungene und kurzweilige Veranstaltung. Am Ende des wunderschönen, kurzweiligen Abends zeigte uns Anja noch aktuelle Bilder von den vergangenen Tagen, die begeistert beschmunzelt und kommentiert wurden. Erwähnt werden muss auch Uli, der seine Sache als Conferencier hervorragend meisterte und wie ein Profi durch den Abend führte.

Am Mittwochmorgen machten wir noch einen letzten gemeinsamen Spaziergang entlang der Promenade. Da es sehr stürmisch an diesem Tag war, ging es bis zum Cafe „Heimliche Liebe“ und von dort aus wieder zurück. Wenn wir alle gemeinsam loszogen, sah es immer aus wie eine bunte Karavane. Nachmittags waren dann alle mit Packen beschäftigt und einige machten noch schnell ein paar Besorgungen. Der letzte Abend klang aus mit Spielen und Erzählen.

Viel zu schnell war der Abreisetag da und alle mussten um 11.00 Uhr pünktlich am Bahnhof sein. Das Inselbähnchen brachte uns dann wieder zur Fähre. Es ist schon eine große Herausforderung, 92 Menschen, Gepäck, Hilfsmittel wie Pflegebett, sonstige Pflegehilfsmittel,  E-Rollstühle und zahlreiche Rollsis etc..zu befördern. Die Fähre brachte uns wieder sicher nach Eemshaven, wo  schon der Reisebus und die Behindertenfahrzeuge und Bullis bereitstanden, um uns zurück ins Siegerland zu bringen. Müde, aber glücklich und dankbar landeten wir ohne Zwischenfall wieder gegen 19.00 Uhr in Eisern, von wo aus alle den Heimweg antreten konnten. Nur durch die großartigen Vorbereitungen und Organisation der Verantwortlichen, und hier im besonderen Ute und Heinz-Wilhelm, ist eine solche umfangreiche Freizeit möglich. Den Beiden gebührt unser besonderer Dank! Ich hoffe sehr, dass sich alle Teilnehmer, ob jung oder alt, mit und ohne Handicap, noch lange an unsere schöne gemeinsame Woche auf der wunderschönen Insel Borkum erinnern.

Die nachfolgenden Texte, finde ich, passen gut zu unserer Freizeit :

Wofür es sich zu leben lohnt:
Für das Rauschen des Meeres, für das Funkeln der Sterne,
für das Leuchten in den Augen derer, die wir lieben,
für die Musik und für den Tanz, für die leisen Momente
und für das Innehalten im Trubel der Tage,
für die Zärtlichkeit und für die Sonne im Herzen,
für unserer unermüdliche Hoffnung.

Wenn es einen Glauben gibt,
der Berge versetzen kann,
dann ist es der Glaube an die eigene Kraft.      Marie von Ebner-Eschenbach

Wünsche
Ich wünsche mir Menschen, die mich gerne haben,
ich wünsche mir Menschen, die mir verzeihen und mich trösten.
Ich wünsche mir Menschen, die mich verstehen und zu mir halten.
Ich wünsche mir Menschen, die mit mir und nicht über mich sprechen.
iIh wünsche mir Menschen, die mir zuhören und mit mir schweigen.
Ich wünsche mir Menschen, die mir die Wahrheit sagen.
Ich wünsche mir Menschen, die mich annehmen, und mir Geborgenheit schenken.
Ich wünsche mir Menschen, die Frieden stiften.
Ich wünsche mir, ein solcher Mensch zu sein. ……..Theo Böhm

August 2014             Marlies Rademacher
 

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        MS Kreis Siegen Wittgenstein auf Borkum

Der Multiple Sklerose Kreis Siegen Wittgenstein startete mit 91 Personen – Betroffenen und
Familienangehörigen, vom Kleinkind bis zur Oma – vom Feuerwehrgerätehaus in Eisern zur
Fahrt auf die Nordseeinsel Borkum. Der einwöchige Aufenthalt im CVJM-Haus Victoria am
schönsten Strand auf Borkum war lange und sehnlich erwartet worden. Denn viele Angehörige
können dort bei diesem Angebot eine Zeit genießen, die ihnen Luft und Erholung schafft,
obwohl sie wie zu Hause dauerhaft mit ihren Erkrankten zusammen sind. Für diese Entlastung
sorgten die Mitglieder des Arbeitskreises Behindertenhilfe im DRK-Kreisverband Siegen-
Wittgenstein. So ist die hohe Personenzahl zu erklären. Die MS-Betroffenen kommen
aus der ganzen Region: Erntebrück, Neunkirchen, Wenden, Wilnsdorf, der gesamte Stadtbereich
Siegen, von Kreuztal bis Eiserfeld und Eisern.
Morgens früh um kurz nach 7:00 Uhr war der Start, gegen 15:00 Uhr wurde Eemshaven in
Holland erreicht und gegen 17:30 Uhr transportierte die Inselbahn die Siegener ins Haus
Victoria. Die meist gehbehinderten MS-Betroffenen können ihr Gepäck nicht selbst tragen
und organisieren. Viele können auch 300 oder 500 Meter nicht zu Fuß gehen. Daher beförderte
ein DRK-LKW nicht nur das Gepäck, sondern auch Rollstühle mit und ohne Motor,
Rollatoren und all die vielen Kleinigkeiten, die Behinderte in einer Urlaubswoche brauchen.
Dieser Wagen fuhr voraus und war schon vor Ort, als die Gruppe ankam. Dazu mussten die
Gepäckstücke und Geräte am Vortag der Reise nach Eisern gebracht werden. Alle MSBetroffenen,
die noch in einen Bus einsteigen konnten, saßen dort, während diejenigen, die
sich nur in ihren Elektro-Rollstühlen bewegen können, in 5 Rollstuhl-Transportern nach
Eemshaven gebracht wurden. Auf Borkum gab es dann nur noch den Geräte- und Gepäck-
LKW und einen Rollstuhl-Transporter. Wer sich in diese Zusammenhänge ein wenig hineindenkt,
erkennt sofort: Hier ist ein logistisches Mammutprojekt zu bewältigen, auch wenn man
manche Hilfsmittel auf der Insel für die Zeit mieten kann.
Von all dem Organisatorischen bemerkten die Menschen relativ wenig. Natürlich musste für
die verschiedenen Spaziergänge über die Insel für jeden Rollstuhl ohne Motor ein „zweibeiniger
Hilfsmotor“ gefunden werden. Die Pflege musste gesichert sein. Als viele bei einem
heftigen Regenguss mitten auf der Insel in einem Cafe „gestrandet“ waren, musste eine größere
Rettungsaktion mit dem Rollstuhl-Transporter und ein paar Taxen organisiert werden.
Die Helfer und Organisatoren haben auch dieses Problem so zügig gelöst, dass alle abends
eher belustigt auf diesen Tag zurückgeschaut haben. Auch die Angehörigen konnten so auf
Borkum das Leben ohne größere Probleme genießen.
Eigentlich hat immer die Sonne geschienen, die wenigen Regenstunden verteilten sich fast
alle auf die Nächte und die Zeit, wenn die Gruppe ohnehin im Hause war. Die Sonne hat
auch deshalb immer geschienen, weil die ganze Gruppe – Alt, Jung, Betroffene, Helfer, Jugendliche
– sehr gut harmonierte, was bei so vielen Menschen nicht immer einfach ist. Viele
Wünsche konnten erfüllt werden und abends im Foyer und an der Bar waren immer wieder
unterschiedliche Gruppen zu beobachten, die fröhlich über die Aktivitäten des Tages plauderten,
die miteinander Karten spielten oder auch manch ernstes, persönliches Problem in
Vier-Augen-Gesprächen behandelten.
Ein besonderes Highlight der Woche war ein bunter Abend, den die Rotkreuzhelfer und davon
besonders der jugendliche Nachwuchs gestalteten: zwei gemütliche alte Herren heizten
als „Wildecker Herzbuben“ der Gruppe ein, bevor die Jugend – bekannte Stars und Sternchen
imitierend - dem Publikum endgültig die Lachmuskeln strapazierten. Dabei durfte dann
ein Text im „Eiserner Platt“, der die gute alte Zeit auf die Schüppe nahm, nicht fehlen. Alle
vergnügten sich köstlich an diesem herrlichen, gemütlichen Abend, nach dem noch viele im
Gespräch zusammen sitzen blieben. Gleichzeitig liefen über einen Beamer die Bilder dieser
Reise vom Start bis zu diesem bunten Abend. Man sah die große Gruppe auf einem Spaziergang
über die Promenade; Betroffene, die von den Jugendlichen auf speziellen Strandrollstühlen
zu den Seehundsbänken gebracht wurden; Musikliebhaber, die am Pavillon den
Kurkonzerten lauschten. Man sah das CVJM- Haus Victoria, unmittelbar am Hauptstrand mit
dem herrlichen Blick auf die Nordsee; die Kinder bei ihrer besonderen Freizeitbeschäftigung;
die ganze bunt gemischte Gruppe, die viel Spaß miteinander hatte. Man sah feurige Sonnenuntergänge
und vor allem: viele zufriedene Gesichter von Betroffenen und Angehörigen,
die die Zeit auf Borkum genießen konnten.
Das macht deutlich: die Konzeption der Gruppe, ein echtes Zusammenleben von Betroffenen
und Gesunden, ist richtig, hilfreich und produktiv. Es muss Regeln geben für beide Seiten,
aber es gibt auch Großzügigkeit und Rücksichtnahme, Wertschätzung und Respekt. So entsteht
ein Mit- und Füreinander der Betroffenen und der DRK-Helferinnen und Helfer. Die Arbeit
dieser Helferinnen und Helfer kann gar nicht hoch genug geschätzt werden – eine der
tragenden Säulen dieser Arbeit. Zusätzlich ist es wunderbar, solche jugendliche Nachwuchskräfte
zu erleben, die die Arbeit fortsetzen werden. Die große organisatorische Leistung, eine
solche Freizeit zu verwirklichen, ist schon erwähnt worden. Doch eines fehlt noch, was man
so gar nicht sieht: die beständige Suche während vieler Monate nach Spenden für diese Arbeit,
denn mancher Betroffene kann sich so eine Woche im Haus Victoria von seiner kleinen
Rente nicht leisten.

Ein Bericht von Willi Zeumer

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6. Tag der Multiplen Sklerose

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6. Tag der Multiplen Sklerose im Märkischen Kreis
eine Veranstaltung für Betroffene, Angehörige und Interessierte am Samstag den 15. März 2013
Im Kulturhaus Lüdenscheid ging es an diesem Tag rund um die MS. So starteten  wir  mit 7  Personen aus dem MS-Kreis Siegen-Wittgenstein  um 9.00 Uhr  Richtung Lüdenscheid.  Leider hatte niemand Parkplätze für uns im Parkhaus reserviert. Da half noch nicht mal der Behindertenausweis. Nun ja, bei  dieser Veranstaltung war das wohl auch nicht anders zu erwarten. Aus diesem Grund platzen wir reichlich verspätet in den ersten Vortrag.  Hallo – Siegen  ist  jetzt auch da!

Es ging um das Thema  Glück. Erstaunlicherweise sind gerade Menschen mit chronischen Erkrankungen oft von einer ansteckenden Lebensbejahung beseelt. Es ist so wichtig, täglich das Glück zu finden, da kann es sich auch um  Kleinigkeiten handeln.   Auch das Anlegen eines Glückstagebuchs wurde empfohlen, da man dadurch die Aufmerksamkeit auf die schönen Dinge des Lebens richtet und in schlechten Zeiten darauf zurückblicken kann. 

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Im medizinischen Vortrag  wurden die neuen Basistherapien, wie Aubagio® und Tecfidera® vorgestellt, aber auch die alternative Behandlung  wurde angesprochen und im Anschluss konnten Fragen gestellt werden.  MS-Schwester Ina sprach über die optimale Kommunikation zwischen Arzt und Patient aber  der wortwörtliche  Höhepunkt gipfelte im  Vortrag über  Sexualität und Partnerschaft.  Ein so schwieriges Thema leichtfüßig dem Publikum vorzustellen, es sprang über Tische und Bänke, das  gelang Dr. M. Heibel  wunderbar. Der  ganze Saal bog sich manchmal vor Lachen , aber

die problembelastete Thematik stand  trotzdem immer im Vordergrund.  Danke nochmal an dieser Stelle.

Was für ein informativer herrlicher Tag. …………
Auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt und  bepackt mit Taschen voller  Infomaterial fuhren wir gegen Nachtmittag  gestärkt  in Leib und  Seele  wieder nach Hause.

Andrea Ade

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Eine neue Aktivität hat der MS-Kreis ins Programm genommen!

Seit Januar 2014 gehen wir alle vier Wochen kegeln! Das Kegeln macht den Mitgliedern großen Spass! Einige Partner gehen ebenso mit zum Kegeln. Mit einer neuen Kegelhilfe können alle Mitglieder kegeln. Mit dieser Kegelhilfe ist es möglich im Rollstuhl, auf dem Rollator oder stehend zu kegeln.

Das Kegeln im Februar war am Freitag nach Altweiber, Barbara Laaser kam kostümiert zum Kegeln! Wir hatten viel Spass und freuen uns, dass wir nun auf der Kegelbahn in der Siegerlandhalle in Siegen eine Räumlichkeit gefunden haben die behindertengerecht ist und damit allen Mitgliedern ermöglicht am Kegeln teil zu nehmen!

Gut Holz wünscht
Petra Santen

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Mitgliederversammlung

Ein volles Haus konnte Vorsitzender Ottmar Haardt aus Anlass der diesjährigen Mitgliederversammlung des Multiple-Sklerose-Kreises Siegen-Wittgenstein e. V. begrüßen. Mehr als 40 Mitglieder waren gekommen, um die Rechenschaftsberichte des Vorstandes entgegenzunehmen und zu genehmigen.

Ein Überblick über die letzten beiden Jahre zeigte, die vielfältigen Aktivitäten des MS-Kreises für und mit seinen Mitgliedern. Regelmäßige Treffen, der Feldenkraiskurs, Teilnahme an einer Reihe von anderen Aktivitäten und das Angebot der Fahrdienste an die behinderten Mitglieder belegten dies eindrucksvoll. Highlights waren nicht nur die Reisen zur Nordseeinsel Borkum und die Freizeit in Haus Nordhelle, sondern auch die Einladungen befreundeter Vereine aus dem Deutschen Roten Kreuz, zum Beispiel aber auch durch die Frauenhilfe Fellinghausen. .

Das diese Aktivitäten auch mit Zahlen hinterlegt worden sind, zeigte der Kassenbericht. Dankbar nahmen die Vereinsmitglieder zur Kenntnis, dass der MS-Kreis von Spendern unterstützt wird. Ohne diese Hilfen wären die vorgenannten Aktivitäten nicht möglich. Schatzmeister Heinz-Wilhelm Upphoff konnte über eine geordnete Kassensituation berichten. Dabei machte er aber auch deutlich, dass die Bemühungen zur Gewinnung von Unterstützern nicht nachlassen dürfen, damit der Verein weiter auf sicheren Füßen stehen kann.

Dass die Mitglieder dem Vorstand und seinem bisherigen Kurs weiterhin uneingeschränkt vertrauen, zeigten die Wahlen Vorstandswahlen. Die gesamte bisherige Vorstandsmannschaft mit dem Vorsitzenden Ottmar Haardt und seinen beiden Stellvertretern Petra Santen und Heinz-Wilhelm Upphoff an der Spitze wurden einstimmig wiedergewählt.

Die Versammlung klang mit einem gemütlichen gemeinsamen Kaffeetrinken aus und ermunterte die Anwesenden zum gemeinsamen Gedankenaustausch über die kommenden Aktivitäten des MS-Kreises Siegen-Wittgenstein im noch jungen Jahr.  
 

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